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31.12.23
21.09.23
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18.11.20
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02.12.19
01.12.19
24.10.17
07.07.17

Arbeitsstudie Brosche
Gamsbart, Federn (Eichelhäher), alter silberner Miederhaken, Achatkristall
ein kleiner Auszug der Eröffnungsrede zur Ausstellung "tierisch trachtig" von Dr. Andreas Hochholzer:
"...Tracht ist Brauchtum, das wir brauchen, sagen die Traditionalisten. Stimmt das noch? Brauchen wir die Tracht?
Susanne Wein sagt - so deute ich es für mich: Ja und nein. Viele Ihrer Arbeiten halten dieses Wiedersprüchliche ihrer
Antwort in der Waage. Es besteht ein Gleichgewicht zwischen dem Material (Geweih, Stein, Feder) und der eigens
dafür gefundenen Form.
Ich will das an einem Beispiel etwas anschaulicher machen: Das Geweih des Hirschen ist ja ein Testosterongewächs,
es dient zum maskulinen Imponiergehabe und Kampf. Susanne Wein nimmt nun einzelne Teile dieses Geweihs,
z.B. die Rose, belegt sie mit Perlen oder bearbeitet sie zu einem Ring. Sie fügt dem Aggressiven und Waffenmäßigen
eine Blüte hinzu, sie veredelt und verschönt das Harte, Funktionelle und Materielle. Eben darin liegt der leichthändige
Zauber vieler ihrer Arbeiten.
Aber auch das Wilde und Komische findet Platz in den Schmuckstücken von Susanne Wein. Sie nimmt das Charivari,
das Durcheinander, ganz wörtlich, und so verbindet sie scheinbar Unvereinbares, eine Kuh steht auf vier Perlen, ein
Traktorreifen wird zum Fingerring. Ja, es ist oft überraschend, wenn sie ihrer Fantasie freien Lauf lässt, und es ist
eine edle und völlig eigenständige Freude, die sie damit in die Welt setzt."
hier noch weitere Eindrücke zur Ausstellung "tierisch trachtig"...
16.12.16
08.12.16
07.12.16
wie die Zeit vergeht...
Galerie Krüggling, Augsburg im Dezember 2006
Schmuck Susanne Wein
Skulptur Reinhard Osiander
(- und mein Papa spielte Jazz von Feinsten am Flügel... so schön)
Ganz herzlichen Dank an Johann Dunstheimer, MD WERBEBUERO, Augsburg, der diese tollen Fotos und das Video gemacht hat!