---

29.05.16



 ZWISCHENRAUM


  Vom 27. Mai bis zum 30. Juli 2016 nutze ich den Laden im Parterre im Rahmen des Projekts
  "LeerGut" als zusätzlichen Ausstellungsraum zu meinem Atelier im selben Gebäude.  
  Die Ausstellung findet also über mehrere Stockwerke verteilt im ganzen Haus statt.

  Neben meinen eigenen Arbeiten, Schmuck und Malerei, werden auch Exponate von befreundeten,
  immer wieder wechselnden Künstlern gezeigt. So wird die Ausstellung immer wieder neu bestückt
  und sich alle paar Wochen komplett verändern.





  Meine Gastkünstler:


          
    
   "Volkstanz"    220 x 75 x 50 cm
               
              27. Mai - 16. Juni 2016
              –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
              Reinhard Osiander, Skulpturen


              Reinhard Osiander absolvierte eine Ausbildung
              zum Holzbildhauer in Berchtesgaden und
              studierte an der Hochschule für Künste Bremen.

              Seine Motive will er nicht bis zur 

              illusionistischen Realität formen - er verzichtet
              nicht darauf, die Bearbeitung des Holzes 
              sichtbar zu machen.

              Der Sockel, der bei den Figuren nicht verdeckt

              wird, ist ein solcher Hinweis, mehr noch die
              zahllosen Schnitzereien, Eingriffe und Schnitte.

              Es wird stets bewusst gemacht:

              das ist eine Bildhauerarbeit.


















   "Telefonsex" (Detail)   32 x 40 cm
       
                  17. Juni - 6. Juli 2016
                  –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
                  Mike Meier, Zeichnung
        


                  Mike Meier ist gelernter Schauwerbegestalter
                  und bezeichnet sich selbst als Autodidakt.

                  Vielleicht deswegen ist seine Herangehensweise
                  an Kunst ganz unbefangen - Zeitgeschehen,
                  Politik, Sex oder der "biedere" Nachbar von
                  nebenan gehören zu seinen Themen.

                  Auch technisch geht er oft unkonventionelle
                  Wege, so nimmt er bereits vorhandene
                  Zeichnungen, dreht das Blatt um und zeichnet
                  weiter:
                  Das zarte Durchschimmern der Zeichnung der
                  Rückseite wird zum Gestaltungselement der
                  Vorderseite...













   "viel zu selten" (Detail)   68 x 85 cm
           
             7. Juli - 30. Juli 2016
             –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
             Georg Kleber, Malerei und Zeichnung


             Georg Kleber studierte an der Universität Augsburg
             Kunstpädagogik und arbeitet seither als freischaffender
             Künstler. Seit 1990 hat er mehrere Lehraufträge für
             Zeichnen.

             "Ich sammle Formen, Dinge und Worte -
             und setze sie in neue Zusammenhänge.

             Die Worte, die in den Bildern stehen, sollen diese 
             nicht etwa illustrieren oder erklären, sondern sie 
             bilden eigene Elemente in der Gestaltung - 
             sie stehen zu den Formen in Spannungsfeldern,     
             kommunizieren mit ihnen - so wie die Formen
             untereinander.

             Der Zusammenhang ist für jeden Betrachter ein anderer 
             - und genau so soll es auch sein:
             Ich will die Fantasie des Betrachters anregen. 
             Was diese daraus macht, da mische ich mich nicht ein."    






  


  So unterschiedlich diese Arbeiten auch sind, eines haben sie doch gemeinsam:
  Intensität, Tiefe, Feinsinnigkeit und Gespür - für aktuelle, aber auch sehr intime Themen genauso
  wie für Farben, Formen und Qualität.

  Es ist Kunst, auf die man sich einlassen muss, vielleicht auch mehrere Male betrachten und auf sich
  wirken lassen sollte... sie ist nicht oberflächlich und auch nicht leicht zu konsumieren - aber: 
  sie berührt!




  Der kreative Zwischenraum ist geöffnet: 

  Donnerstag und Freitag   13 - 18 Uhr  |  Samstag   10 - 13 Uhr 
  und jederzeit nach Vereinbarung 




  (c) alle Rechte bei den Künstlern